Media Funders | Crowdfunding und Crowdsourcing unabhängigen Journalismus
Media Funders | Crowdfunding und Crowdsourcing unabhängigen Journalismus Media Funders | Crowdfunding und Crowdsourcing unabhängigen Journalismus 30. Juli 2011  -  3 comments
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Crowdfunding Journalismus

Warum? Was? Wer? Wie? Wo?

Was ist Crowdfunding und wie lässt sich diese (neue) Finanzierungsform für den Journalismus nutzen? In einer neuen Präsentationsdoku (PDF / Embed / Grafiken) zeigen wir auf, was Crowdfunding ist und warum Schwarmfinanzierung im Journalismus sowohl für Journalisten, Medienunternehmen wie für Stiftungen und Unterstützer (Crowd) interessant ist. Darüber hinaus liefert die Präsentation Informationen zu den aktuellen Herausforderungen von Medien, sowie zu den Themen Crowdsourcing, Creative Commons und stiftungsfinanziertem Journalismus.

Über die Themen Crowdfunding & Creative Commons (Qualitätsjournalismus unter freier Lizenz) und stiftungsfinanzierten Journalismus (Neue Studie «Stiftungsfinanzierter Journalismus in den USA» als Wegweiser für Europa) haben wir in diesem Blog bereits geschrieben. Auf das Thema «Crowdsourcing» werden wir in einem späteren Beitrag noch genauer eingehen. Nachfolgend greifen wir uns daher einige Folien zur Funktionsweise von Crowdfunding im Journalismus heraus. Denn was ist denn nun dieses Crowdfunding überhaupt? Und was hat es mit Medien und Journalismus zu tun?

Wikipedia liefert eine erste Definition des Begriffs «Crowdfunding»:

Crowdfunding Definition in Wikipedia

Bei «Crowdfunding» geht es also um eine Finanzierungsform – und damit um Geld.

Herausforderungen für Medien

Mediennutzung – Werbeverhalten – Auflagenschwund

Journalisten und Verleger wissen, warum heute neue, innovative Finanzierungsmodelle für Medien und journalistische Inhalte wichtiger sind, als noch vor 10 oder 20 Jahren, als die klassischen Geschäftsmodelle der Medienunternehmen noch regelmässig traumhafte Erträge generierten. Ein kurzer Blick auf die aktuellen Mediennutzungstrends, Auflagenzahlen von Printmedien und die Verlagerung der Werbegelder zeigt hingegen jedem deutlich, warum neue Finanzierungs- und Erlösmodelle wie die Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) auch bei Medien und Journalisten an Relevanz gewinnt bzw. gewinnen sollte(!).

Entwicklung Informationsverhalten
Entwicklung Printauflagen
Entwicklung Werbeverhalten

Neue Erlösmodelle und neue Finanzierungsformen für hochwertigen (investigativen) Qualitätsjournalismus sind auf Grund der aktuellen Herausforderungen wichtiger den je, nicht nur für die Print-Branche. Es lohnt sich also sowohl als freier Journalist/in, als auch als Medienunternehmen im Print-, Online-, TV- und Radio-Sektor, sich mit neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodellen auseinander zu setzen, diese zu fördern, selber auszutesten und in die eigenen Prozesse zu implementieren.

Crowdfunding Journalismus:

Projekte finanzieren | Inhalte monetarisieren

Crowdfunding (also Schwarmfinanzierung) ermöglicht sowohl die Finanzierung von „noch zu erstellenden/realisierenden“ Inhalten und Projekten (A), als auch die Monetarisierung (via Honorierung) von „bereits bestehenden“ Inhalten (B) wie z.B. Reportagen, Videos, Fotos und anderen Werken.

A) Projektfinanzierung
Geplante Journalismus- und Medien-Projekte wie z.B. eine investigative Reportage, einen Dokumentarfilm oder ein Datenjournalismus-Projekt, können u.a. auf Crowdfunding-Plattformen ausgeschrieben und durch viele kleine und grosse Unterstützer (also durch die sogenannte Crowd) gemeinsam finanziert werden. Hierzu gibt es einzelne, auf Journalismus-Projekte spezialisierte Crowdfunding-Plattformen wie emphas.is (für Fotojournalismus), spot.us (für Lokaljournalismus in den USA), nieuwspost.nl (Journalismus in Holland) und mit Eurer Unterstützung bald auch mediafunders.net (für lokale, nationale und internationale Journalismus-Projekte hierzulande).
Crowdfunding Plattformen

B) Produkthonorierung
Bereits bestehende Inhalte lassen sich über Spendenbutton und Micropayment-Dienste wie Flattr und Kachingle monetarisieren. Wer solche Button in die Webseite, den Blog oder andernorts neben seine Inhalte (Videos, Fotos, Texte, Projektinfos etc.) setzt, gibt den Besuchern, Lesern, Zuschauern und/oder Zuhörern (Crowd) die Chance, diese Inhalte mit einem beliebigen kleinen Geldbetrag zu honorieren.
Crowdfunding Micropayment Dienste

Während Flattr, Kachingle & Co vor allem auf Blogs bereits rege zum Einsatz kommen (oder z.B. auch bei der taz), ist das projektbezogene (Vor-)Finanzieren von anspruchsvollen, hochwertigen journalistischen Inhalten und Medien-Projekten hier in Europa noch völliges Neuland. Dies hat nicht zuletzt damit zu tun, dass es noch keine deutschsprachige Crowdfunding-Plattform gibt, die sich gezielt journalistischen Projekten annimmt. Anders in den USA, wo US-Journalisten und Medien seit dem Jahr 2008 die Online-Plattform spot.us zur Finanzierung von lokalen Reportagen nutzen können.

Unser gemeinnütziges Nonprofit-Projekt Media Funders will Crowdfunding für Journalismus auch in Europa fördern und baut unter www.mediafunders.net eine entsprechende Online-Plattform auf. Mehr zum Projekt unter http://mediafunders.net/projekt.

Doch wie funktioniert Crowdfunding für Projektvorhaben überhaupt?

Crowdfunding von Projektvorhaben

(z.B. für eine geplante Reportage)

Schwarmfinanzierung ist speziell für qualitativ hochwertige, einzigartige und gesellschaftlich relevante Vorhaben geeignet. Bei Projekten kann es sich sowohl um eine kleine lokale Geschichte handeln, als auch um eine grosse internationale Reportage, die ein ganzes Team von Journalisten benötigt. Je interessanter ein Projekt, desto eher finden sich Unterstützer, die an dessen Realisierung interessiert sind und dazu auch bereit sind, in den eigenen Geldbeutel zu langen, um das Projekt finanziell mitzutragen. Denn darum geht’s!

Eine zum Grossteil anonyme Masse aus Privatpersonen (Freunde, Fans, Leser, Interessenten etc.) – aber z.B. auch möglichen Geldgebern wie Stiftungen, Medienpartner, Organisationen und Unternehmen etc. – können ausgeschriebene Projekte mit einem beliebigen Betrag finanziell unterstützen. Kommt so durch diesen „Schwarm“ aus unterschiedlichen Geldgebern das benötigte Budget für das Projektvorhaben zusammen, kann dieses am Ende realisiert werden.

Crowdfunding Ablauf

Die Idee für eine investigative Reportage oder ein Projekt kann u.a. von einem Journalist, einer Journalistin oder einem Medienunternehmen kommen, welche das Vorhaben bei erfolgreicher Finanzierung auch gleich selber ausführen. Crowdfunding für ein Projekt ist daher ideal, um interessante Reportagen und ausserge-wöhnliche Projekte zu realisieren, die man schon immer mal machen, aber kein Medienunternehmen finanzieren wollte/konnte. Oder aufwendige, kosten- und ressourcenintensive Projekte von Redaktionen, für die es im Verlag leider an finanziellen Mitteln fehlt. Denn über Crowdfunding lassen sich spannende Projekte sowohl teil- als auch komplett finanzieren. Dazu können nicht nur eigene Leser, Zuschauer oder Zuhörer zur Mitfinanzierung von hochwertigen neuen Inhalten und spannenden Projekten motiviert und involviert werden, sondern auch Fans, externe unbekannte (aber am gleichen Thema interessierte) Dritte, sowie (andere) Medienunternehmen, Stiftungen und Organisationen beteiligt werden.

Crowdfunding Journalismus

Die Idee (Input) für eine spannende Reportage kann jedoch auch aus der Gesellschaft oder von Organisationen kommen. So können Personen oder NGOs unabhängige investigative Reportagen anstreben, die von gesellschaftlichem Interesse sind und über Schwarmfinanzierung sowohl unabhängig von Politik, Wirtschaft und Co finanziert, als auch realisiert und publiziert werden können. Die Ausführung dieser Projekte wird jeweils an unabhängige Journalisten und Journalisten-Teams vergeben und bietet diesen abwechslungsreiche und fair bezahlte Aufträge. (Bei Media Funders wird es für solche Aufträge projektspezifischen Bewerbungs- und Auswahlverfahren für freie Journalisten geben.)

Und was haben die Unterstützer davon?

Die Finanzierung von journalistischen Inhalten über eine Vielzahl von (kleinen) Geldgebern (Crowd), stellen den Journalismus auf unabhängige, neutrale finanzielle Beine. Denn bei schrumpfenden Einnahmen bei klassischen Medienunternehmen, schwindet nicht nur die Qualität, es steigt auch der Einfluss von Werbekunden, Wirtschaft und Politik. Die Finanzierungsform „Crowdfunding“ kann freie Journalisten und Medienunternehmen (komplett oder projektspezifisch) von (finanziellen) Abhängigkeiten befreien und gleichzeitig dafür sorgen, dass unabhängiger investigativer Journalismus und auch aufwendige kosten- und ressourcenintensive Medienprojekte weiterhin (oder wieder) realisiert werden können.

Crowdfunding im Journalismus ist damit ein wichtiger Bestandteil zum Erhalt von Qualitätsjournalismus und der Sicherung einer unabhängig operierenden vierten Gewalt. Zugleich ist es ein Weg, um die Medienvielfalt zu bewahren und weiter auszubauen, in dem auch Projekte einzelner Journalisten und Blogger oder kleine Redaktionen und Medienprojekte finanziert, gefördert und neu ins Leben gerufen werden können. Vorhaben, die anders nicht finanzierbar währen, aber trotzdem für genügend Unterstützer spannend oder für die Gesellschaft und Demokratie wichtig sind.

Crowdfunding Journalismus stärkt die vierte Gewalt

Für den einzelnen Unterstützer (Funder), hat das gezielte Mitfinanzieren von ausgeschriebenen Projekten wie z.B. einer investigativen Reportage in der eigenen Region oder ein Dokumentarfilm zu einem interessanten Thema natürlich ebenso seine Reize. Das wohltuende Gefühl für eine gute Tat (Spende) kann dabei ebenso ein Ansporn sein, um ein Projekt mitzufinanzieren, wie der Reiz einer gebotenen materiellen Gegenleistung (Dankeschön) oder das realisierte Endergebnis selbst.

Bei Journalismus-Projekten erhalten Unterstützerinnen und Unterstützer als eine Art Gegenleistung für ihre Spende/Investition oft die recherchierte und publizierte Reportage. Die Unterstützer (Funder) können somit gezielt Themen und Projekte mitfinanzieren, die für sie von privatem oder gesellschaftlichem Interesse sind. Medienprojekte und exklusive Geschichten, die sie in klassischen Medien oder Blogs nicht finden. Über Crowdfunding und Crowdsourcing können sie hingegen solche „Wunschprojekte“ sowohl anstossen, als auch durch die eigene persönliche Beteiligung zur Realisierung verhelfen. So hat beim Crowdfunding jeder einzelne auf Projekt-/Artikelebene die Wahl, selbständig zu selektionieren, welche Vorhaben er oder sie unterstützen möchte. Hier gibt es weder fremde Gatekeeper noch vorgegebene Inhaltspakete (wie bei Zeitungen, Magazinen, TV und Radio). Jeder bestimmt selbständig, ob er oder sie diese und/oder jene Geschichte zukünftig lesen, sehen oder hören möchte.

Crowdfunding ermöglicht in vielen Fällen auch, dass die produzierten Werke anschliessend unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden können (Gemeinfreie Inhalte, Open Content). Die gemeinsam finanzierten Artikel, Videos und Fotos etc. stehen damit den Unterstützern, der Gesellschaft und der Presse zur freien Nutzung und Weiterverbreitung zur Verfügung. Durch Schwarmfinanzierung können so gemeinsam Werte gefundet (finanziert) und geschaffen werden, die gemeinschaftlich auch wiederum von allen kostenlos genutzt werden dürfen.

Lesenswerter Blogpost dazu: Creative Commons – Qualitätsjournalismus unter freier Lizenz

Beispiele von Crowdfunding im Journalismus

Ausländische Crowdfunding-Plattformen wie spot.us oder emphas.is bieten natürlich eine ganze Menge toller Projekte – vor allem im Bereich Foto- und Lokaljournalismus – die sich als Beispiele nennen liessen, doch da Schwarmfinanzierung im Grunde keine Grenzen kennt, wollen wir den Blick etwas weiter öffnen. Hier eine kleine Auswahl an unterschiedlichen lokalen, nationalen bzw. internationalen Reportagen, Projekten und Organisationen, die über Spenden (teils auch von Stiftungen und Mäzenen) finanziert wurden bzw. regelmässig unterstützt werden:

Crowdfunding für Fotojournalismus: «21st Century Communism – Laos»
Der Fotograf Tomas van Houtryve arbeitet seit 2004 an einem Langzeitprojekt über die kommunistischen Staaten der Welt. Viele seiner Reisen wurden von renommierten Magazinen wie Time, New York Times und Newsweek finanziert. Um nach einem ersten kurzen Besuch nach Laos zurückkehren zu können, entschied er sich für eine Finanzierung über die Crowdfunding-Plattform emphas.is. Für sein Projekt «21st Century Communism – Laos» benötigte er daher 8’800 Dollar. Durch die Unterstützer kamen am Ende dafür sogar 10’105 Dollar zusammen. (Interview im Flare Magazin)

Crowdfunding mit Medienbeteiligung: «Dissecting the Great Pacific Garbage Patch»
Auf der amerikanischen Crowdfunding-Plattform spot.us finanzierte die Crowd z.B. eine Geschichte der Journalistin Lindsey Hoshaw, über den Müllteppich im Pazifik. Die «New York Times» beteiligte sich an den Recherchekosten mit 10’000 Dollar und war u.a. eines der Medien, welche die Geschichte anschliessend publizierte. Die auf spot.us finanzierten Lokalreportagen werden jeweils unter einer freien Creative Commons-Lizenz zur kostenlosen Nutzung bereitgestellt.

Crowdfunding ganz spontan: «Einmal Kairo und zurück»
Der deutsche Journalist Richard Gutjahr flog Ende Januar 2011 spontan nach Kairo, um vom Tahrir-Platz über die Revolution in Ägypten zu berichten. Er twitterte und bloggte darüber und sammelte gleichzeitig über Flattr, PayPal und Co Spenden zur Finanzierung seiner Aktion. Insgesamt kamen so durch hunderte von Unterstützer (und nur innerhalb von wenigen Stunden/Tagen) über 4’000 Euro zusammen. Gemeinsam mit Honoraren von klassische Medien (TV, Radio, Print und Online) ging damit die spontane Reise auch finanziell erfolgreich auf. (Detaillierte Bilanz im gutjahr’s Blog)

Aber nicht nur einzelne Reportagen lassen sich via Schwarmfinanzierung realisieren, auch langfristige Projekte und grosse Redaktionen oder Organisationen lassen sich Dank Spenden, Stiftungen und Mäzene finanzieren. Beispiele dafür sind z.B.

ProPublica – propublica.org
ProPublica ist eine durch Stiftungen und Spenden finanzierte Organisation in den USA. Aktuell beschäftigen sich 32 Journalistinnen und Journalisten mit investigativen Recherchen und haben Dank den Spenden ein jährliches Budget von über 10 Millionen Dollar zur Verfügung. Die so unabhängig recherchierten investigativen Reportagen werden Presseunternehmen zum Grossteil kostenlos zur Verfügung gestellt. Und die Qualität könnte wohl nicht besser sein. So räumten Artikel von ProPublica in den Jahren 2010 und 2011 begehrte Pulitzer-Preise ab.

Wikipedia – wikipedia.org
Die Online Enzyklopädie(n) Wikipedia ist nicht nur ein gutes Beispiel für Crowdfunding, sondern auch gleich noch für Crowdsourcing. Die ebenfalls ausschliesslich über Spenden finanzierte Organisation verzeichnete im Fiskaljahr 2009/2010 neue Spendengelder in Höhe von 10,6 Millionen Dollar. Die Enzyklopädie begeistert jedoch nicht nur viele Spender, sondern auch tausende von Autoren. Insgesamt beherbergt das Wiki bereits über 17 Millionen Artikel, die ebenfalls unter einer freien Creative Commons-Lizenz stehen.

maiak – maiak.info
Das Pressebüro maiak in der Schweiz ist das erste spendenfinanzierte Journalismusbüro in Europa. Der «Newsroom for Eastern Europe» liefert seit dem Jahr 2008 unabhängige Hintergrundberichte über Russland, Belarus (Weissrussland) und die Ukraine. Der von Jürg Vollmer gegründete Newsroom wird durch Mäzene und Kleinspenden (u.a. via Micropayment wie Flattr und Kachingle) getragen. Rund 100’000 Schweizer Franken stehen maiak so pro Jahr aktuell für Recherchen und Betrieb zur Verfügung. Auch maiak stellt seine Artikel unter einer kostenlosen Creative Commons-Lizenz für Medien und interessierte Personen zur kostenlosen Nutzung und Weiterverbreitung bereit. (Mehr im Fundraiser Magazin: PDF Seite 48)

Komplette Präsentation:

Crowdfunding Journalismus – Warum? Was? Wer? Wie? Wo?

Die Präsentation soll einen ersten Einblick in die Funktionsweise und Möglichkeiten von spenden- und stiftungsfinanziertem Journalismus, sowie naheliegenden Themen geben. Und natürlich liesse sie sich noch in alle Richtungen um viele Seiten erweitern…

Feedback oder Fragen zur Präsentation sind herzlich willkommen! Gerne unten in den Kommentaren, via
E-Mail oder auf Facebook, Slideshare, Twitter oder Flickr.

Crowdfunding in Aktion:

Fördere mit uns unabhängigen Journalismus!

Jetzt Media Funders unterstützen und Crowdfunding im Journalismus vorwärts bringen!

Um Crowdfunding im Journalismus auch in Europa zu etablieren, wollen wir von Media Funders eine auf unabhängigen Journalismus und Medien-Projekte spezialisierte, gemeinnützige Crowdfunding- und Crowdsourcing-Plattform aufbauen. Darauf sollen in Zukunft freie Journalisten und Medienunternehmen spannende Projekte für investigative lokale, nationale und internationale Reportagen (in Text-, Video-, Audio-, Foto- bis Datenjournalismus-Formaten) sowie Medien-Projekte ausschreiben und über Schwarmfinanzierung finanzieren können.

Um dieses Vorhaben zu realisieren, brauchen wir jedoch Eure Unterstützung! Denn bevor Media Funders journalistischen Inhalten und anderen Journalismus-Projekten zur Finanzierung verhelfen kann, braucht das Nonprofit-Vorhaben erst selber die finanzielle Basis und damit die Unterstützung von Euch. Hierzu haben wir nun am 30. Juli offiziell eine Spendenaktion gestartet. Wir freuen uns über viele Unterstützerinnen und Unterstützer, die das internationale Projekt (mit kleinen aber natürlich sehr gerne auch mit grösseren Beträgen) mitfinanzieren.

Wir wollen mit der geplanten neuen Online-Plattform neue Wege und Werkzeuge schaffen, damit sich unabhängiger (investigativer) Qualitätsjournalismus und die Medienvielfalt auch zukünftig erhalten und weiterentwickeln kann. Darum zählt auch Deine Spende!

Herzlichen Dank!

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Gründer und Co-Funder von Media Funders, der Crowdfunding- & Crowdsourcing-Plattform für unabhängigen Journalismus, des mq-MEDIALAB sowie mediaquell, dem unabhängigen Medien-Netzwerk für lokale und globale News und Informationen.

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